Fakten

Kunde: Skeidar, Norwegen

Schwerpunkt: Abrechnung für Kunden und Mitarbeiter filialübergreifend

Herausforderung: Eine zuverlässige Lösung, keine technischen Zwischenhändler

Lösung: 22-kW-Wechselstrom-Ladegeräte von amina über OCPP, Betrieb über CURRENT

Ergebnis: Ein operativer Partner, benutzerfreundliche Ladegeräte, kein Verwaltungsaufwand

Ein Parkplatz, drei norwegische Unternehmen

Skeidar unterstützt die Norweger seit 1912 bei der Einrichtung ihrer Wohnungen und betreibt heute rund fünfzig Filialen von Tromsø im Norden bis nach Kristiansand im Süden. Die Einrichtung von Ladestationen für Elektroautos an so vielen Standorten hätte leicht zu einem Wirrwarr aus Anbietern, Apps und gegenseitigen Schuldzuweisungen führen können, sobald etwas nicht mehr funktionierte. Das war jedoch nicht der Fall.

 

Stattdessen entschied sich Skeidar für eine einzige, übersichtliche Kette norwegischer Unternehmen, die das kommerzielle Laden von Elektrofahrzeugen abwickeln soll. amina liefert die Ladegeräte. CURRENT stellt die Software bereit, mit der diese betrieben werden. Grønn Strøm kümmert sich um die Installation vor Ort in jeder Filiale. Ein Land, drei Aufgaben – und keine Lücken dazwischen.

Für Skeidar war es wichtig, eine einfache, zuverlässige Lösung zu haben, die sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden funktioniert.
Tom Orvei, Geschäftsführer, CURRENT

Die Aufgabe des Ladegeräts ist es, langweilig zu sein

Jede Anlage basiert auf den 22-kW-Wechselstrom-Ladegeräten von amina. Diese kommunizieren über das lokale OCPP – den offenen Industriestandard – mit den Systemen von CURRENT, und genau das ist entscheidend. Da die Hardware eine gemeinsame Sprache spricht, kann CURRENT alle Vorgänge abwickeln, die nach dem Anschließen des Kabels stattfinden: Überwachung, Abrechnung, Benutzerverwaltung, support, technische Nachbetreuung und automatische Fehlerbehebung.

 

Genau diese Arbeitsteilung ist der springende Punkt. Das Ladegerät liefert Strom und verhält sich vorhersehbar. Die Software übernimmt das Denken. Es gibt keine zusätzliche Cloud-Ebene, die vom Hardwarehersteller angehängt wurde, und keine proprietäre Bindung, die stillschweigend darüber entscheidet, mit wem Skeidar im nächsten Jahr zusammenarbeiten kann. Es ist ein bewusst unspektakulärer Ansatz, und genau deshalb bewährt er sich.

Dank des neuen Systems verfügen wir nun über benutzerfreundliche Ladegeräte. Ein guter Partner bedeutet für uns, dass wir uns keine Gedanken über das Laden von Elektrofahrzeugen machen müssen und dies anderen überlassen können.
Vertreter von Skeidar

Eine Telefonnummer, die Sie anrufen können

Für die Filialen von Skeidar liegt der eigentliche Vorteil darin, im Tagesgeschäft nur mit einem einzigen Partner zu tun zu haben. CURRENT kümmert sich um die Ladestationen und deren Nutzer – von der Bezahlung bis hin support –, während Grønn Strøm die Installation übernimmt. Wenn ein Fahrer auf ein Problem stößt, ruft er eine spezielle Hotline an und nicht den Filialleiter, der sich lieber mit dem Verkauf von Sofas beschäftigen möchte.

 

Die Ladegeräte erfüllen zudem einen doppelten Zweck. Kunden können ihre Geräte während des Einkaufs aufladen – ein unauffälliger, aber praktischer Grund, etwas länger zu verweilen. Die Mitarbeiter haben am Arbeitsplatz eine Möglichkeit zum Aufladen. Keine der beiden Gruppen muss eine App herunterladen oder sich groß Gedanken darüber machen – und genau darum geht es ja.

Wie Amina das kommerzielle Laden von Elektrofahrzeugen sieht

amina hat seinen Sitz in Stavanger und stellt 22-kW-Wechselstrom-Ladegeräte für Privathaushalte, Wohnungsbaugesellschaften und gewerbliche Standorte wie diese her. Sie werden in Norwegen entwickelt und hergestellt und sind so konzipiert, dass sie mit jeder vom Kunden bevorzugten Softwareplattform betrieben werden können – im Fall von Skeidar ist dies CURRENT. CURRENT wiederum ist Norwegens größter unabhängiger Ladestationsbetreiber mit rund 300.000 Nutzern.

 

Die Einführung von Skeidar ist ein gutes Beispiel dafür, wie es unserer Meinung nach funktionieren sollte: Gute Hardware, die ihre Aufgabe erfüllt, ein offenes Protokoll, damit niemand an einen Anbieter gebunden ist, und Partner, die jeweils das tun, was sie am besten können. Wenn Sie Standorte betreiben, an denen Ladestationen benötigt werden, und diese Aufgabe lieber auslagern möchten, wenden Sie sich an das Amina-Team. Kaufen Sie sich das Sofa. Laden Sie das Auto auf. Niemand muss sich Gedanken über die Box an der Wand machen – und genau darum geht es ja.